Dienstag 22. Mai 2012
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Inhalt:

Drogen

"Lieber bekifft ficken, als besoffen fahren!"

Eine Kampagne der Sozialistischen Jugend

Unter diesem Motto führte die SJ 2001/2002 die Diskussion um eine veränderte Drogenpolitik mittels Aktionstagen in allen Bundesländern. 8.000 Menschen sterben in Österreich jährlich an den Folgen des Alkoholkonsums. Über 12.000 Personen sterben pro Jahr in Österreich wegen Nikotin. Niemand in Österreich und weltweit ist bis jetzt an den Folgen von Cannabiskonsum gestorben.

Sucht als Zivilisationskrankheit

Dass Sucht ein spezifisches Problem der westlichen Welt ist, zeigt der Umgang der Naturvölker mit Rauschdrogen. Die Kenntnis und der Gebrauch von Rauschdrogen kann in der menschlichen Kulturgeschichte bis zu Entwicklungsstufe der Jäger und Sammler zurückverfolgt werden.

Ursachen von Sucht

Sucht ist immer ein Zeichen, dass im Umfeld des oder der Betroffenen etwas nicht stimmt. Sucht ist deshalb immer ein Symptom (ein sichtbares Zeichen) für eine tiefergreifende Störung. Sie hat verschiedenste Ursachen, die mit dem gesellschaftlichen und sozialen Umfeld, der Beziehungsfähigkeit und Konfliktkompetenz und der persönlichen Identität zusammenhängen.

Hanf als Medizin

Für mehr als 3500 Jahre hatte Hanf einen hohen, in manchen Kulturen den höchsten Stellenwert unter den Heilpflanzen. Vom archaischen China und Indien, über die klassische Antike, dem Mittleren und dem Nahen Osten bis in das Europa des 19. Jahrhunderts war Hanf eine der wichtigsten Heilpflanzen der Menschheit.

Drogenpolitische Konzepte in Europa

In der Analyse drogenpolitischer Konzepte in Europa kann grundsätzlichzwischen drei Modellen unterschieden werden: Das Modell der Schadensminimierung, das therapeutische Modell und das Modell der Kontrolle.

Suchtprävention und Politik

Die amerikanische Suchttherapeutin Anne Wilson Schaef geht davon aus, dass wir in einem süchtig machenden System leben, das wir alle verinnerlicht haben und an dem wir alle teilhaben. Es ist durch vier Mythen gekennzeichnet.

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