EZB-Studie weitere Bestätigung der SJ-Forderungen nach Verteilungsgerechtigkeit
Obwohl in Österreich das Volkseinkommen immer größer wird und die Menschen einen immer größeren Wohlstand produzieren, weil die Produktivität steigt, merkt der Großteil der Gesellschaft nichts davon. Das bestätigt auch die gestern erschienene Studie der EZB: In Österreich herrscht massive Ungleichheit in der Vermögensverteilung, übertroffen nur mehr von Deutschland. "Das zeigt ganz deutlich, dass die Politik der letzten Jahrzehnte in Österreich die Schere zwischen Arm und Reich vergrößert hat. Zwielichtige Stiftungsgesetze, exorbitant hohe Steuern auf Arbeit und gleichzeitig geringe bis gar keine Steuern auf Vermögen, Immobilien oder Unternehmen zeigen ihre realen Auswirkungen in Form von immer größer werdender sozialer Ungleichheit ", analysiert Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich.