Samstag 11. Februar 2012
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Termine
Mo 02. Jan. 2012 - Fr 06. Jan. 2012
Auschwitz

Studienreise Auschwitz/ Birkenau 2012

Auch nächstes Jahr veranstaltet die Sozialistische Jugend Österreich eine Studienreise nach Auschwitz/ Birkenau. Auf dem Programm stehen die Besichtigungen der Lager Auschwitz und Birkenau, ein ZeitzeugInnengespräch mit einem ehemaligen Häftling, Workshops und Diskussionen zu den Themenbereichen Rechtsextremismus/ Faschismus sowie eine Exkursion nach Krakau.

Kurzinfo zum ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz - Birkenau

Der Name Auschwitz gilt heute als Synonym für die ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager des "Dritten Reiches" und die Verbrechen des Holocaust. Er ist ein Symbol für die systematische Unterdrückung, Menschenverachtung und die bislang beispiellose Vernichtung von Menschen - für eine Todesfabrik des industriell durchgeführten Massenmordes. Das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz verdankt seinen Namen der polnischen Stadt Oswiecim, einem Ort 60 Kilometer westlich von Krakau. Das Lager wurde 1940 auf Befehl von Heinrich Himmler vor den Toren der Stadt errichtet und diente sowohl als Arbeitslager als auch ab 1941 als Vernichtungslager.


Der Komplex setzte sich aus drei Einzellagern zusammen: dem Stammlager (Auschwitz I, errichtet 1940), Auschwitz-Birkenau (Auschwitz II, errichtet 1941/42 und Auschwitz-Monowitz (Auschwitz III, 1941 als Zwangsarbeitslager errichtet). Daneben gab es noch 39 Außen- und Nebenlager. Häftlinge wurden in Auschwitz II "selektiert". Wer als nicht arbeitsfähig erachtet wurde, wurde meist sofort in einer der vier als Duschräume getarnten Gaskammern in Auschwitz-Birkenaus vergast. Eine weitere Gaskammer befand sich in Auschwitz I. In diesen Toetungseinrichtungen konnten täglich mehrere tausend Menschen ermordet werden.


Die arbeitsfähigen Gefangenen mussten für verschiedene deutsche Firmen, darunter die IG Farben, arbeiten. Es gab kaum sanitäre Einrichtungen oder medizinische Versorgung. Hunger und Seuchen waren an der Tagesordnung. Im November 1944 wurden angesichts der vorrückenden Roten Armee auf Befehl Heinrich Himmlers die Gaskammern sowie Krematorien gesprengt. Bei der Befreiung am 27. Jänner 1945 fand die Rote Armee noch 7.500 Häftlinge vor. Forschungen der letzten Jahre geben die Mindestzahl der Opfer von Auschwitz mit 1,35 Millionen Jüdinnen und Juden, rund 20.000 Roma und Sinti, 11.700 sowjetischen Kriegsgefangenen und weiteren 83.000 aus "politischen und anderen Gründen" nach Auschwitz Deportierten an.


Kosten

SJ-Mitglied: 120 EUR

Nicht-Mitglied: 150 EUR


Bitte beachte, dass die Anmeldung verpflichtend ist sowie eine Rückerstattung des TeilnehmerInnenbeitrags bei einer späteren Absage nur unter Abzug einer Stornogebühr möglich ist!

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