Samstag 19. Mai 2012
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Inhalt:

Naher und Mittlerer Osten

Russland unter Medwedew

Kontinuitäten eines Machtapparats

Zu Beginn des Jahres 2008 war Putin gezwungen, das Amt des Präsidenten an einen Nachfolger zu übergeben, da es ihm durch die Verfassung unmöglich war, ein drittes Mal für das höchste Amt im russischen Staat zu kandidieren. Der von ihm für seine Nachfolge vorgeschlagene Dimitri Medwedew stand bereits als Sieger fest, bevor der Wahlkampf begonnen hatte, doch die Zügel der Macht sind bis heute in den Händen Putins.

Georgien vs. Russland

Erwacht der russische Bär aus seinem Winterschlaf?

Der Termin für den Abzug russischer Einheiten aus dem georgischen Kernland steht fest: bis zum 15. Oktober soll das Militär Georgien verlassen haben. Abchasien und Südossetien ausgenommen. Dies ist das Ergebnis neuester Friedenplan-Verhandlungen zwischen dem französischen Präsidenten und amtierenden Ratsvorsitzenden der EU Nicolas Sarkozy und seinem russischen Pendant Medwedew. Zudem werden 200 EU-BeobachterInnen in die krisen-geschüttelte Region reisen. Es scheint diplomatische Bewegung in eine Sache zu kommen, die bis vor kurzem noch geprägt war von gegenseitigen Kraft- und Machtdemonstrationen, hochstilisiert zu einem neuerlichen Aufflammen des Ost-West-Konflikts.

Friede im gelobten Land?

Dieses Jahr im Mai feierte Israel sein 60-jähriges Bestehen – ein Grund für uns, an die ereignisreiche Geschichte des Staates zu erinnern.

„Stoppt diese Scheiße“

Ein Artikel von Uri Avnery

EINE FRAU, eine Immigrantin aus Russland, wirft sich voller Verzweiflung vor ihr Haus, das von einer Rakete getroffen worden war. Sie schreit in gebrochenem Hebräisch: „Mein Sohn, mein Sohn!“ da sie glaubte, er sei tot.

Krieg ohne Anlass?

Erkenntnnisse zum Irakkrieg

Was für viele Linke weltweit von Anfang der Agitation an gegen den Irak klar war, wird nun auch vom renommierten Carnegie Endowment for International Peace bestätigt: Es gab keinen direkten Grund für den Irakkrieg und die vorgeblichen Kriegsgründe hätte auch auf einen anderen, als den militärischen Weg beseitigt werden können. Dies ist zumindest die Schlussfolgerung, die aus der aktuellen Studie (1) gezogen werden kann.

Schurkenstaat USA

Soll die EU Washington bombardieren?

Nach den Kriterien, die von den US-amerikanischen Regierungen aufgestellt werden, sind die USA der größte Schurkenstaat (Massenvernichtungswaffen, Bruch des Völkerrechts, Kriegsdrohung, Führen von Kriegen, Einschränken der Freiheitsrechte im Land).

Frauen im Irak

Interview mit Rosina-Fawzia Al-Rawi, Islamwissenschafterin. Ethnologin und Schriftstellerin
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