Freitag 10. Februar 2012
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Inhalt:

Austrofaschismus

Die Geschichte des Faschismus in Österreich

Broschüre der SJÖ

Im Jahr 2004 jährt sich zum 70. Mal der Aufstand der österreichischen ArbeiterInnen gegen die Errichtung des "Ständestaates", der christlichsozialen Diktatur des Engelbert Dollfuß. Auf viele wirken die Appelle, die damaligen Entwicklungen in Erinnerung zu behalten, überholt, eigenbrötlerisch, ja "hysterisch" oder schlicht "lächerlich".

Februar 34: Warum drüber reden?

Über die Lebendigkeit der Geschichte

Im Jahr 2004 jährt sich zum 70. Mal der Aufstand der österreichischen ArbeiterInnen gegen die Errichtung des "Ständestaates", der christlich-sozialen Diktatur des Engelbert Dollfuß und nach ihm Kurt Schuschniggs. Auf viele wirken die Appelle, die damaligen Entwicklungen in Erinnerung zu behalten, veraltet, eigenbrötlerisch, ja "hysterisch" oder schlicht "lächerlich", wie mir unlängst ausgerechnet StudentInnen der Politik- und Geschichtswissenschaft erklärten.

Austro”faschismus”?

Zum Wesen der Diktatur 1934-1938

In der Wissenschaft ist bis heute umstritten, welche Herrschaftsform sich in Österreich mit der endgültigen Zerschlagung der Sozialdemokratie im Februar 1934 etablieren konnte. War die Diktatur von Dollfuß und Schuschnigg "faschistisch"? War sie "bürgerlich-autoritär"? War sie "klerikalfaschistisch"? War der "Ständestaat" die "erstarrte Herrschaft der Bürokratie"?

Buch: Ich sterbe weil es einer sein muss

Karl Münichreiter. Erinnerungen an den Vater

Anlässlich des 70. Jahrestages des 12. Februar 1934 verlegt die Sozialistische Jugend Österreich ein neues Buch vom Sohn Karl Münichreiters. Dabei erzählt der damals 10jährige, wie er den 12. Februar und die Hinrichtung seines Vaters erlebt hat und wie er mit seiner ganzen Familie in die Sowjetunion flüchtete.

Damit die Geschichte aus dem 34er Jahr nicht vergessen wird ...

Der 42jährige Karl Münichreiter war der erste Schutzbündler, der durch die austrofaschistischen Standgerichte am 14. Februar 1934 ermordet wurde. Sein Sohn Karl Münichreiter war bei Ausbruch der Kämpfe 10 Jahre alt. Im Interview erzählt er über den Vater und die bewegte Familiengeschichte.

Im Namen Gottes

Die Katholische Kirche und die Diktatur des “Ständestaats”

Die Elite der Christlich-Sozialen Partei rekrutierte sich ebenso wie jene des "Ständestaates" zum allergrößten Teil aus der Katholischen Kirche und ihrem Umfeld. Keine andere Interessensgruppe profitierte derart von der Diktatur zwischen 1934 und 1938 wie die katholische Kirche.

“Hinein, tummelt`s euch, holts euch Gewehre”

AktivistInnen der SAJ über die Februarkämpfe

Franz Jurica (SAJ Wien-Ottakring): Am Vormittag des 12. Februar war ich in Sandleiten, im Jugendheim, um mit ein paar Genossen zu sprechen. Mittags wollte ich nach Hause gehen und anschließend in unser Bereitschaftslokal. Ich bin auf die Straße hinaus, Ecke Wilhelminenstraße war eine große Uhr, die Uhr stand. Ich war der Meinung, es müsste schon viel später sein. Dann haben wir die Straßenbahn gesehen, der 46er steht. Wir haben jemanden gefragt, was los ist. Sagt er: "Wisst ihr es nicht, gestreikt wird! Generalstreik!".

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